Was gerät auch aus dem Lote, immer wird´s ein´ Anekdote...

 

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15.04.2017  (M)ein Weg von  der fixen Idee zum fertigen Gedicht, und sogar zu einem weiteren Buch. In loser Folge berichte ich hier, was mich inspirierte, das jeweilige Gedicht zu schreiben. Hilft hier Geschriebenes anderen, die Scheu abzubauen es selbst zu probieren, mag vielleicht auch für jene ein schönes Hobby daraus werden.

Ein Gedicht entsteht: Leichter gesagt als getan. Oftmals ist zu lesen, der Verfasser überlege, für wen die Zeilen zu Papier gebracht werden, und was diese aussagen sollen. Kurzum, es sollte dem Anlass angemessen sein. Deshalb gilt: a) Niemand schreibt ohne Grund, b) Schreiben ist nicht immer nur Spass. Das kann auch richtig in Arbeit ausarten, weshalb c) stringent darauf zu achten ist, sich nicht zu verzetteln, oder am Ende gar das Thema zu verfehlen. Doch muss es immer einen Adressaten geben? Eindeutig nein! Früher gross in Mode: Das Poesiealbum. Später war es das Tagebuch, dem so manche(r) die kleinen und grösseren Sorgen anvertraute.

Eine Idee muss her: Der aufmerksame Beobachter findet überall Themen. Versteht man sich darauf zu zuhören, vielleicht auch noch zwischen den Zeilen zu lesen, ist die Themenvielfalt nahezu unerschöpflich. Dazu später mehr. Seit den 70ern Gedichte schreibend, mögen Auszüge davon, Dir, meinem Gast, einen kleinen Überblick über die Themenvielfalt vermitteln.

Genug der Vorrede. Los gehts.


21. Oktober 2019, 17:28

Geld...

11.10.2019 Geld: Man hat es, oder eben nicht. Lange ließe sich darüber schreiben. Bin weder Bänker von Beruf, noch sonderlich an Aktien oder Wertpapieren interessiert. Eigene leidvolle Erfahrungen steuerten Ihren Teil dazu bei. "Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not," lehrten mich meine Eltern.

Angesichts Finanzkriese, diverser Rettungsschirme und fehlender Zinserträge, lohnt es sich nicht Kapital auf Bankkonten zu parken. Der kleine Mann ist wieder einmal der Dumme. Gut, ich habe vor Jahren einen Altbau gekauft. Die versprochene Grundrente soll nun zum 1. Januar 2021 kommen. Lohnsteigerungen von 2 bis 3 % für länger als 12 Monate ruinieren angeblich die Wirtschaft. Das Berliner Abgeordnetenhaus genehmigte sich zeitgleich einen satten Einkommenszuwachs von 60 %. Aussage des Herrn Thomas Middelhoff kürzlich in einem Interview: "Wer wie ich und andere Manager mit riesigen Summen hantiert, verliert den realen Bezug zum Geld, wohl auch die Politiker." Der kleine Steuerzahler merkt das ja nicht.....! Spätestens dem Bundesrechnungshof fällt das auf. Der kann das zwar reklamieren, die Fehlinvestitionen aber nicht zurückfordern.

Redakteur

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01. Mai 2019, 09:22

Geschichte/n die das Leben schrieb....

01.05.2019. Nanu, hatten wir das nicht schon? Richtig! Unter dem Datum 25.11.2018 stand bereits etwas dazu. Jetzt aber ist es soweit. Unter Inanspruchnahme anteiligen Resturlaubs, und weiterer 7 Tage (aus der anteiligen Kürzung der Wochenarbitszeit auf 36 Stunden resultierend), sowie dem Abbau von 147 Überstunden, steht morgen der Tag meines Ausscheidens aus dem Arbeitsleben an.

Am eigentlichen Renteneintrittdatum 1. Juli 2019 ändert sich zwar nichts, und doch macht sich neben einem Kribbeln in der Magengegend,ein Gefühl der Erleichterung breit. Voller Pläne steckend, werde ich den Job ganz sicher nicht vermissen. Ich verliere viele nette Kollinnen und Kollegen. Man kann eben nicht alles haben. Doch es ist gut zu wissen, wann man aufhören sollte, und es dann auch konsequent umsetzen.

Ab sofort hat anderes Priorität.


Redakteur

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24. Februar 2019, 17:24

Schneller, höher, weiter.....

24.02.2019 Schauen wir uns die geschichtliche Entwicklung der Industialisierung an, sehen wir, diese im zeitlichem Verlauf immer schneller werden. Einerseits schön, so problematisch ist das auf der anderen für den Einzelnen:

Insbesondere ältere Mitmenschen sind immer weniger in der Lage mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Industrie und Dienstleister ziehen sich vermehrt aus der Fläche zurück. Sie zentralisieren, verlegen Arbeitsplätze gar ins Ausland. Dörfer vergreisen, Kleinstädte degenerieren zu reinen Schlafstädten.

Kreislauf- Ein - und Durchschlafprobleme, Burnout und spychosomatische Belastungsstöungen bis hin zum Suizid sind ein Beleg dafür, dass, das nicht gesund sein kann. Ist es das, was der Staat unter Fürsorge versteht?

Man könnte es fast meinen. Industrie, Gewerbe, auch der Staat sind die Profiteure. Alte, und teure Arbeitskräfte werden durch junge im Niedriglohnsektor ersetzt, Die Rentenbezugsdauer verkürzt sich, bzw. entfällt ganz. Geleistete Rentenbeiträge und Erschaftssteuer bleiben dem Staat jedoch erhalten. Ein bischen Sarkasmus darfs da schon sein.

Redakteur

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21. Februar 2019, 21:11

Weshalb man sich ungern von Dingen trennt....

21.02.2019 So gut wie jeder von uns hat wenigstens ein Hobby. Während die einen Briefmarken sammeln, lesen, hören andere Musik oder musizieren sogar selbst. Dritte sammeln dafür lieber Pilze.

Wie kommt es aber das wir uns so ungern von Dingen trennen? Dieser Frage nachgehend, wird deutlich, dass sich nicht nur Menschen schwer damit tun. Die Natur selbst ist es, die sich nicht leichtfertig von bewährten Verhaltensmustern verabschiedet.

Was über Jahrmillionen gut und hilfreich war, kann doch nun nicht schlecht sein. Außerdem: Wer sagt denn, dass die damalige Verhaltensweise nicht eines guten Tages wieder gebraucht werden wird?

Redakteur

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06. Februar 2019, 09:44

Parallelunivrsum, oder ein Gully namens Nimmer satt

06.02.2019 Von den Pfützen auf dem Parkdeck meines Arbeitgbers, bis zur Frage wo all die Nässe bleibt, ist es nicht weit. Dieser Frage nachgehend trifft man früher oder später unweigerlich auf ein Paralleluniversum, welches allen Lebewesen innewohnt.

Redakteur

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29. Januar 2019, 20:50

Haarsträubend....

22.01.2019 Was der holden Weiblichkeit die Haute Coture, ist den Herren der Schöpfung der "Pfeifenraucher des Jahres", bzw. ein gewisser Kult um den Bart. Mancher Zeitgenosse definiert sich über seine Gesichtsbehaarung. Da sowohl Pfeifenraucher, als auch Bartträger regelrechte Meisterschaften austragen, gilt es die Bedeutung des Wortes Bart näher zu betrachten.

So kommen wir von den verschiedenen Barttypen zum Schlüsselbart, der tunlichst nicht rasiert werden sollte, zu einer gelben Comic-Figur gleichen Namens, und enden bei einem bekannten, sympatischen Bartträger,

Natürlich ließe sich gesagtes noch beliebig fortsetzen, indem man z. B. behauptet, die ganze Sache sei schon uralt, habe also quasi einen "Bart".


Redakteur

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